Zertifiziert nach QEP

Prof. Wacker

Dr. Felgner

Dr. Franz

Institut für Hämatopathologie

Lymphknoten und Lymphom Konsultation

Durchflusszytometrie

(6-Farb-Analysen)

Das Prinzip der Untersuchung (fluorescence activated cell sorting, FACS) beruht auf der Emission von optischen Signalen seitens der Zelle, wenn diese einen Laserstrahl passiert. Hierbei werden in einer Lösung befindliche Zellen durch eine Kapillare gesaugt und passieren im Sensormodul einzeln einen Laserstrahl. Die Zelle emittiert dabei Streulicht, und wenn Antikörper gebunden sind, Fluoreszenzimpulse unterschiedlicher Wellenlänge, woraus man unterschiedliche Eigenschaften der Zelle ableiten kann. Das Streulicht wird durch die Zellgröße, die Struktur der Zellwand sowie intrazelluläre Bestandteile beeinflusst. Die Zellen können damit in unterschiedliche Fraktionen sortiert und gezählt werden.

Die Durchflusszytometrie dient vor allem der Detektion leukämischer Lymphome aber auch der Subklassifikation myeloischer Leukämien und der Erstellung eines Immunstatus.

Folgende Antikörper kommen hierbei zum Einsatz:

CD19, CD20, CD22, CD79a, CD3, CD5, CD7, CD4, CD8, CD16, CD56, CD52, CD103, CD13, CD33, CD34, CD14, MPO, TdT, kappa, lambda, IgM, IgG, FMC7, CD10, CD23, CD25, CD38, CD138, ZAP70
PNH-Diagnostik: CD55, CD59, FLAER

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